Crafting Challenge – 1.Tag

1. Tag

Emily war voller Eifer und wollte endlich loslegen. Sie griff nach der Angel und stiefelte los.

„Hey, wo willst du hin?“ rief ihr Gabriel entsetzt hinterher. Kurz drehte sie sich um. „Uns was zu beißen organisieren. Was denkst du denn?“

„Oh, mhm. Und was soll ich machen?“ fragte Gabriel sie. Nachdenklich kniff Emily die Brauen zusammen. „Du könntest in der Erde nach Samen oder Sachen die man verkaufen könnte graben. Oder nach Fröschen suchen. Die können wir als Köder für die Fische nutzen.“

„Ihh, ich wühl doch nicht im Dreck. Nachher laufen mir noch irgendwelche Viecher über die Hände.“ Vor Ekel schüttelte er sich. Emily seufzte ergeben und drückte ihm die Angel in die Hand. „Gut, dann angelst du und mach den Rest.“

Und so buddelte Emily im Dreck.

Und Gabriel versuchte sich im Angeln. „Das kann doch nicht so schwer sein.“

Emily fand ein paar Frösche.

Und Gabriel fühlte sich durch den anhaltenden Regen extrem unwohl und legte sich hin.

Vor lauter Nässe merkte er nicht das er sich in eine Pfütze legte.

Emily hatte viel gefunden und wollte nachsehen wie sich Gabriel schlug.

Sie entdeckte ihn faul liegend auf dem Boden. Sie seufzte enttäuscht und schnappte sich ohne ein Wort die Angel.

Aber leider biss trotz der Frösche am Haken kein Fisch an und so machten sie sich zur Seegras-Zuflucht auf.

Vielleicht haben sie da mehr Glück.

Als erstes begaben sie sich ins Museum und suchten den Sanitärbereich auf.

Emily stöhnte erleichtert auf, als sie endlich auf der Toilette saß.

Und Gabriel genoss die heiße dampfende Dusche in vollen Zügen.

Danach ging es zum Strand hinunter und es wurde weiter geangelt.

Sie angelten bis es dunkel wurde und schafften es endlich zwei Forellen zu fangen.

Eilig liefen sie zur Anlegerstelle damit sie noch das letzte Boot bekamen.

Zuhause angekommen wurde die Ausbeute von Heute durchgesehen und verkauft.

Nur den Fisch behielten sie.

Ein Zelt und eine Lagerfeuerstelle wurde davon gekauft.

Da es immer noch regnete musste immer einer Feuerholz nachlegen, während der andere sein Fisch briet.

Zum Schluss war Emilys Fisch dran und schon nach kurzer Zeit stöhnte Gabriel schmerzhaft auf.

„Ich hab mir ein Splitter eingefangen.“ Jammerte er.

Emily guckte genervt zur Seite. „Schmeiß einfach weiter Holz nach. Sonst esse ich dein Fisch!“

Murrend machte Gabriel weiter.

Zum Schluss konnte jeder seinen Fisch genießen.

Gabriels war natürlich schon kalt, aber Emily hatte kein Mitleid.

Ohne sie hätte er jetzt gar nichts zu Essen.

Und so verging der erste Tag und beide verschwanden erschöpft ins Zelt.


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