Ein Mädchen das erwachsen werden will – Teil 8 – Feuer

Vor dem Schlafengehen spielte ich noch etwas mit meinem neuen Zauberstab, als ich jemanden Niesen hörte.

Suchend sah ich mich in meinem Zimmer um, doch konnte niemanden sonst entdecken. Wieder hörte ich ein leises Hatschi.

Ich fand neben dem Schreibtisch ein kleines braunes Säckchen mit glitzerndem Staub darin. Schnell versteckte ich es in meiner Spielzeugkiste bevor es meine Eltern entdeckten.

Dann machte ich mich fürs Bett fertig. Ich sagte meinen Eltern gute Nacht und legte mich schlafen.

Verwirrt wachte ich mitten in der Nacht wieder auf. Was war das für ein merkwürdiger Geruch? Ich hörte meine Mutter panisch nach meinem Papa schreien. Ich stand auf und ging mit schnellem Herzen zur Treppe.

Ich sah die Treppe hinunter und sah das Feuer und meiner Mutter saß mittendrin. Eingekeilt von Flammen.

Mein Papa, noch im Schlafanzug kam, in die Stube gestürmt und griff nach dem Telefon. Laut brüllte er in den Hörer.

Schnell legte er wieder auf und griff nach dem Feuerlöscher. „Julia beruhig dich. Ich hole dich da raus.“ „Winfried“, jammerte meine Mutter.


Ein Gedanke zu “Ein Mädchen das erwachsen werden will – Teil 8 – Feuer

  1. „Suchend sah ich mich in meinem Zimmer um doch sah ich niemanden.“
    Hinter das „um“ gehört ein Komma. Außerdem klingt der Satz in meinen Ohren etwas holprig, da wir zweimal in einem Satz das Wort „sah“ haben“, weshalb ich ihn ein wenig umformulieren würde:
    „Suchend sah ich mich in meinem Zimmer um, doch konnte niemanden sonst entdecken.“

    „Ich entdeckte ein kleines braunes Säckchen mit glitzerndem Staub darin.“
    Hier wäre es vielleicht angebracht zu erwähnen, wo genau sie das Säckchen gefunden hat, da sie es beim ersten durchgucken nicht gesehen hat.
    „Ich fand neben dem Schreibtisch ein kleines braunes Säckchen mit glitzerndem Staub darin.“

    „Verwirrt wachte ich einige Stunden später wieder auf.“
    Ich würde „mitten in der Nacht“ statt „einige Stunden später“ schreiben, weil dramatischer.

    „Ich stand auf und ging mit schnellen Herzen zur Treppe.“
    Es müsste „mit schnellem Herzen“ heißen. „schnellen Herzen“ würde eher auf eine Pluralform hindeuten, aber da ich bezweifle, dass in Kassandras Brust mehrere Herzen schlagen, wäre diese wohl unangebracht.

    „Ich sah die Treppe hinunter und sah das Feuer und meiner Mutter saß mittendrin. Eingekeilt vom Feuer.“
    Da schon im ersten Satz von „Feuer“ die Rede ist, würde ich im Zweiten schreiben: „Eingekeilt von Flammen.“

    „Mein Papa, noch im Schlafanzug kam in die Stube gestürmt und griff nach dem Telefon. Laut brüllte er den Hörer.“
    Im ersten Satz fehlt ein Komma und im zweiten das Wörtchen „in“.
    „Mein Papa, noch im Schlafanzug, kam in die Stube gestürmt und griff nach dem Telefon. Laut brüllte er in den Hörer.“

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